Katastrophenschutzübung

Am Freitag, den 14. Oktober fand eine gemeinsame Übung des neu aufgestellten Katastrophenschutzzuges der Feuerwehr Hünstetten auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Görsroth statt. Um 18:15 Uhr erfolgte eine Alarmierung über die Funkmeldeempfänger mit der Durchsage, dass eine Einsatzbereitschaft am Feuerwehrgerätehaus Görsroth/Kesselbach herzustellen ist.

Die Einsatzfahrzeuge aus Beuerbach, Wallrabenstein und Görsroth/Kesselbach, die zu dem Zug aus Hünstetten gehören, sowie weitere Interessenten aus den anderen Ortsteilwehren trafen sich alle gegen 18:35 Uhr in Görsroth ein, um gegen 18:45 mit der Übung zu beginnen.

Zum Kennenlernen und Zusammenarbeiten der Kameraden aus dem Katastrophenschutzzuges wurde eine Explosion mit mehreren vermissten Personen in einer Lagerhalle eines landwirtschaftlichen Anwesens, sowie ein Brand von mehreren Rundballen, der durch brennende, herumfliegende Teile entstanden sei simuliert. Die Einsatzkräfte des ersteintreffenden Fahrzeugs rüsteten sich sofort mit Atemschutz aus und stellten eine Wasserversorgung her, um die vermissten Personen aus der Lagerhalle zu retten. Die Kräfte aus Beuerbach und Wallrabenstein waren für den zweiten Brandabschnitt auf dem angrenzenden Feld und die Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke eingeplant, zudem unterstützen die Feuerwehr Görsroth/Kesselbach bei der Rettung und Versorgung der Patienten. Nachdem alle Patienten gerettet wurden und die Brände bekämpft waren, wurde die Übung mit einer kurzen Nachbesprechung beendet.

Alle Interessenten aus den Hünstetter Ortsteilwehren haben die Möglichkeit im Katastrophenschutzzug mitzuwirken. Die nächste Übung findet am 14. Januar 2017 von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr mit dem Treffpunkt Gerätehaus Görsroth/Kesselbach statt. Ansprechpartner sind Klaus Knoll von der Feuerwehr Beuerbach und Sascha Kopton von der Feuerwehr Görsroth/Kesselbach.